Welche Form der Gewichtsabnahme ist am Effektivsten?

Alternierendes Fasten oder täglich weniger Kalorienzufuhr?

Der Internist rät die Methode zu wählen die für den Einzelnen auch wirklich langfristig umsetzbar ist.

Nach einer kleinen Sommerpause darf ich mich wieder zurückmelden und eine mir häufig gestellte Frage – die der effektivsten Gewichtsabnahme- probieren zu beantworten.

Rezente Studiendaten zeigen, dass bei übergewichtigen oder fettleibigen Patienten sowohl das alternierende Fasten mit nur 25% Energiezufuhr an Fasttagen und 125% Energiezufuhr an „Schlemmertagen“ eine ähnliche Gewichtsabnahme erreicht werden kann (-8%) wie durch eine tägliche Kalorienrestriktion (-6%) mit nur 75% der notwendigen Kalorienzufuhr.

Somit zeigt sich bezüglich der erreichten Gewichtsabnahme kein Vorteil für das alternierende Fasten vs. täglicher Kalorienrestriktion. Wichtig aber ist die Tatsache, dass durch das alternierende Fasten Zeichen eines gestörten Blutzuckerstoffwechsels (Insulinresistenz, etc.) besser behoben werden können.

Genauere Studienergebnisse können Sie hier nachlesen.

Daher rate ich als Internist wie bereits eingangs erwähnt die für Sie geeignetste Gewichtsabnahmemethode zu finden die Sie auch möglichst lange durchziehen können.

Für weitere Fragen bin ich in der Ordination am Rochusmarkt jeden Freitag gerne für Sie da.

Für den Internisten und Sportarzt stellte eine mediterrane Diät die Grundlage einer gesunden Gewichtsabnahme dar.

Bewegung – die einfachste und gesündeste Methode sein Leben zu verlängern

Eine erst kürzlich veröffentlichte Studie an knapp 15000 Männer und Frauen im Alter von 40-79 Jahren bestätigte erneut die Aussage, dass mit zunehmender Bewegung die allgemeine Sterblichkeit als auch für Herzkreislauferkrankungen oder Krebs reduziert werden kann. Das Positive ist vor allem, dass diese günstigen Effekte auch für ältere Menschen gültig sind die bisher kaum oder gar keine Bewegung verrichtet haben.

Bereits 150 Minuten Bewegung in moderater Intensität pro Woche könnten beinahe 50% der Toten durch bewegungsarme Lebensweise reduzieren.

Gesundheitspolitisch wäre hier die Primärprävention im Sinne von geförderten Angeboten zur medizinischen Trainingstherapie von großer Bedeutung.

Für genauere Informationen lesen Sie hier nach.

In meiner Ordination erhalten sie von mir ganz persönlich auf Sie maßgeschneiderte Trainingspläne.

Bewegung ein Lebenselixier

Wie viele Schritte pro Tag sollen es nun wirklich sein?

Der Internist und Sportarzt rät zumindest 4400 Schritte pro Tag zurückzulegen

Ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Kost reduzieren die Sterblichkeit und wurden daher bereits in einigen Blocks auf meiner Homepage thematisiert. Die Frage nach der ausreichenden Dosis an Bewegung um einen bestmöglichen Benefit daraus zu generieren wurde mir als Sportarzt und Internist oft gestellt.

Eine neue Studie konnte diesbezüglich auch eine klare Antwort geben. An über 16.000 Frauen mit dem Altersschnitt von 72 Jahren konnte klar bewiesen werden, dass mehr als 4400 Schritte pro Tag gegenüber 2700 Schritten pro Tag die Sterblichkeit um 41-58% reduzieren können. Die Abnahme des Risikos erreichte sein Maximum bei mehr als 7500 Schritten pro Tag.

Daher sollten wir uns alle bemühen Bewegung in unseren Alltag zu integrieren um so ein gesünderes und längeres Leben führen zu können.

Für genauere Informationen können Sie hier nachlesen.

Der Sportarzt und Internist rät zumindest 4400 Schritt pro Tag zu machen.

Wie künstliches Licht unserer Gesundheit schadet

Der Internist rät den natürlichen Kreislauf von Tag und Nacht und die damit zusammenhängenden wechselnden Lichtverhältnisse konsequent einzuhalten

Eine rezent im JAMA publizierte Studie an 44.000 Frauen zwischen 35 und 74 Jahren zeigte, dass künstliches Licht während der schlafenden Nachtstunden (TV, Nachttischlampe, etc.) das Risiko für Übergewicht um 22%, das der Fettleibigkeit um 33% erhöhte.

Wir haben immer geglaubt, dass Licht und Dunkelheit harmlose oder neutrale Stimuli sind, wenn es um die Gesundheit geht. Was wir jetzt erkennen ist, dass dies nicht der Fall ist.

Diese Studie hat gezeigt, dass die Abstinenz des Umweltrhythmus zu einer schwerwiegenden Störung auf Stoffwechsel-Ebene führt.

In der Grundlagenforschung hat man diesbezüglich herausgefunden dass, bei den Mäusen, die ständig Licht ausgesetzt waren Anzeichen dafür bestanden, dass die Aktivität ihrer braunen Fettzellen gedrosselt war, also vergleichsweise wenig Energie in ihnen verbrannt wurde. Man weiß, dass für gewöhnlich braune Fettzellen wie eine Art Heizaggregat Energieträger verbrennen – wirken also Übergewicht entgegen.

Für weiter Informationen lesen Sie hier nach.

Die mediterrane Diät – Auf allen Ebenen ein Gewinn

Der Internist und Sportarzt rät diätologische Empfehlungen umzusetzen

Bereits seit mehreren Jahren ist in der Diätologie als auch in der Ernährungsmedizin bekannt, dass die mediterrane Diät bezüglich der Reduktion von Herzkreislaufereignissen (Herzinfarkt, kardiovaskulärer Tod) sowohl bei Patienten mit als auch ohne Herzkreislauferkrankungen das Maß aller Dinge ist.

Rezente Daten zeigen aber auch das Potential dieser Ernährungsform bezüglich Verbesserungen der Gedächtnisleistung. Bei 913 Patienten konnte mittels Fisch-reicher Kost, Früchten, Gemüse, gesunden Fetten und Hülsenfrüchte bewiesen werden, dass es zu einer messbaren Optimierung von kognitiven Funktionen kam.

Für genauere Informationen können Sie hier nachlesen.

Ist Intervalltraining das Wundermittel bezüglich Reduktion der Fettmasse?

Hochintensives Intervalltraining oder Sprinttraining sind wahre Fettverbrenner

In einer rezent publizierten Übersichtsarbeit von mehr als 700 Einzelstudien konnte die Überlegenheit von Intervalltraining (Intensität >80% der maximalen Herzfrequenz in intensiven Belastungsphasen) und Sprinttraining gegenüber moderatem Ausdauertraining (Belastung mit 55-70% der maximalen Herzfrequenz) hinsichtlich absoluterAbnahme von Fettmasse (+28% höhere Fettreduktion) eindrucksvoll bewiesen werden.

Die Ursache dafür dürfte darin liegen, dass Intervalltraining einen höheren Grundumsatz als auch ein Art „Nachbrennen“ von Fett direkt nach dem Training bewirkt.

Der klinische Relevanz für uns alle besteht darin, dass sich diese Intervalltrainings (z.B. Spinnig, HIIT, etc) im tagtäglichen hektischen Alltag in wesentlich kürzeren Zeitspannen bewerkstelligen lassen.

Für genauere Informationen können Sie hier nachlesen.

Intervalltraining der Fettverbrenner Nummer 1

Die Schlafdauer- Ein wesentlicher Faktor bezüglich Blutzuckerspiegel, Blutdruckprofil und Körpergewicht

Der Internist empfiehlt 7-8 Stunden Schlaf pro Tag

Eine kürzlich publizierte Studie im renommierten Diabetes Care zeigte bei 962 Studienteilnehmer mit gestörtem Blutzuckerstoffwechsel und einem mittleren Alter von 52 Jahren, samt Durchschnitts-BMI von 34 eine starke Korrelation zwischen der Schlafdauer und metabolischen Risikofaktoren.

So waren bei Probanden mit einer Schlafdauer von unter 5 oder über 8 Stunden die Blutzuckerwerte verschlechtert.

Schichtarbeit oder eine kurze Schlafdauer von unter 6 Stunden zeigten eine Assoziation mit einer BMI Erhöhung.

Darüberhinaus auch praktisch relevant, fanden die Studienautoren heraus, dass „Nachschlafen“ am Wochenende(social jet lag) und „Nachtmenschen“ unter einem höheren Blutdruckprofil leiden.

Für genauere Informationen können Sie hier nachlesen.

Ist Bewegung das beste Antidementivum ?!

Der Sportarzt und Internist rät zur täglichen Stunde Bewegung

Bewegung hat auf mehreren Ebenen einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit. Kürzlich konnte neben vorteilhaften Effekten auf das metabolische Syndrom (Gewichtsabnahme, Verbesserung des Blutzucker- und Blutfettstoffwechsels, etc.) in einer Studie auch bewiesen werden, dass jede einzelne Stunde Bewegung bezüglich Hirnvolumen eine gewonnene ist . Darüberhinaus ergibt sich durch jede einzelne Stunde Bewegung ein um 1,1 Jahre langsameres altern des Hirns. Die Dosis ist neben der Intensität ein wesentlicher Parameter und so zeigen sich bei mehr als 10.000 Schritten pro Tag auch größere Benefits als bei weniger als 5.000 Schritten pro Tag.

Für weitere Informationen lesen Sie einfach hier die Originalpublikation.

Bewegung trägt in jeder Phase unseres Lebens einen elementaren Teil zur gesamtheitlichen Gesundheit bei

Der Liegestütz beim Sportarzt und Internisten – Ein Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse

Die Anzahl der durchgeführten Liegestütz kann laut einer kürzlich erschienen Studie (1104 Studienteilnehmer) sehr gut Auskunft geben wie es um die zukünftige Ereignisrate bezüglich Herz-Kreislauf Erkrankungen bestellt ist.

Männer die mehr als 30 Liegestütze absolvierten hatten um eine 75% niedrigere Ereignisrate als Studienteilnehmer die weniger als 10 Liegestütze schafften.

Für genauere Informationen lesen Sie das frei zugängliche Paper hier nach.

Die Liegestütz ist mehr als nur schweißtreibend – Als Sportarzt kann ich dem ergänzenden Krafttraining zum Ausdauertraining viel abgewinnen.

Der Beginn einer richtigen Ernährung…

Ein ausgewogenes Frühstück reduziert Herz-Kreislauf Sterblichkeit

Eine Studie publiziert im Journal of the American College of Cardiology zeigt, dass Patienten die nie frühstücken eine um 87% höhere Sterblichkeit betreffend Herz-Kreislauf Erkrankungen (v.a. Schlaganfall) aufweisen als Patienten die täglich frühstücken. Die Grundlage dafür liegt laut Studienautoren in einer Zunahme von Bluthochdruck, Typ 2 Diabetes -somit Komponenten des Wohlstandssyndroms.

Für weitere Informationen lesen Sie hier nach.

Ein ausgewogenes Frühstück reduziert die Herz-Kreislauf Sterblichkeit