Die Schlafdauer- Ein wesentlicher Faktor bezüglich Blutzuckerspiegel, Blutdruckprofil und Körpergewicht

Der Internist empfiehlt 7-8 Stunden Schlaf pro Tag

Eine kürzlich publizierte Studie im renommierten Diabetes Care zeigte bei 962 Studienteilnehmer mit gestörtem Blutzuckerstoffwechsel und einem mittleren Alter von 52 Jahren, samt Durchschnitts-BMI von 34 eine starke Korrelation zwischen der Schlafdauer und metabolischen Risikofaktoren.

So waren bei Probanden mit einer Schlafdauer von unter 5 oder über 8 Stunden die Blutzuckerwerte verschlechtert.

Schichtarbeit oder eine kurze Schlafdauer von unter 6 Stunden zeigten eine Assoziation mit einer BMI Erhöhung.

Darüberhinaus auch praktisch relevant, fanden die Studienautoren heraus, dass „Nachschlafen“ am Wochenende(social jet lag) und „Nachtmenschen“ unter einem höheren Blutdruckprofil leiden.

Für genauere Informationen können Sie hier nachlesen.

Ist Bewegung das beste Antidementivum ?!

Der Sportarzt und Internist rät zur täglichen Stunde Bewegung

Bewegung hat auf mehreren Ebenen einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit. Kürzlich konnte neben vorteilhaften Effekten auf das metabolische Syndrom (Gewichtsabnahme, Verbesserung des Blutzucker- und Blutfettstoffwechsels, etc.) in einer Studie auch bewiesen werden, dass jede einzelne Stunde Bewegung bezüglich Hirnvolumen eine gewonnene ist . Darüberhinaus ergibt sich durch jede einzelne Stunde Bewegung ein um 1,1 Jahre langsameres altern des Hirns. Die Dosis ist neben der Intensität ein wesentlicher Parameter und so zeigen sich bei mehr als 10.000 Schritten pro Tag auch größere Benefits als bei weniger als 5.000 Schritten pro Tag.

Für weitere Informationen lesen Sie einfach hier die Originalpublikation.

Bewegung trägt in jeder Phase unseres Lebens einen elementaren Teil zur gesamtheitlichen Gesundheit bei

Der Liegestütz beim Sportarzt und Internisten – Ein Prädiktor für kardiovaskuläre Ereignisse

Die Anzahl der durchgeführten Liegestütz kann laut einer kürzlich erschienen Studie (1104 Studienteilnehmer) sehr gut Auskunft geben wie es um die zukünftige Ereignisrate bezüglich Herz-Kreislauf Erkrankungen bestellt ist.

Männer die mehr als 30 Liegestütze absolvierten hatten um eine 75% niedrigere Ereignisrate als Studienteilnehmer die weniger als 10 Liegestütze schafften.

Für genauere Informationen lesen Sie das frei zugängliche Paper hier nach.

Die Liegestütz ist mehr als nur schweißtreibend – Als Sportarzt kann ich dem ergänzenden Krafttraining zum Ausdauertraining viel abgewinnen.

Der Beginn einer richtigen Ernährung…

Ein ausgewogenes Frühstück reduziert Herz-Kreislauf Sterblichkeit

Eine Studie publiziert im Journal of the American College of Cardiology zeigt, dass Patienten die nie frühstücken eine um 87% höhere Sterblichkeit betreffend Herz-Kreislauf Erkrankungen (v.a. Schlaganfall) aufweisen als Patienten die täglich frühstücken. Die Grundlage dafür liegt laut Studienautoren in einer Zunahme von Bluthochdruck, Typ 2 Diabetes -somit Komponenten des Wohlstandssyndroms.

Für weitere Informationen lesen Sie hier nach.

Ein ausgewogenes Frühstück reduziert die Herz-Kreislauf Sterblichkeit

Übergewichtige stärken die Herzfunktion durch Training

Erwachsene übergewichtige Patienten die durch Sport einen höheren Fitnessgrad erlangt haben stärkten laut einer repräsentativen norwegischen Studie gegenüber Nicht-Sportlern auch nachhaltig die Pumpleistung ihres Herzens. Die höhere Fitness war auch mit einem niedrigerem Körperfettanteil verbunden.

Bei Interesse lesen Sie hier nach.

Als Sportarzt und Internist rate ich zu mindest 150 Minuten Bewegung pro Woche.